Einweihung des BWE- Standortes
in Friesoythe:
Mit einem Festwochenende wurde der neue
Firmensitz der biogas weser- ems GmbH & Co. KG offiziell
eingeweiht. Am Samstag, den 29.09.2007 wurde mit rund 450
Gästen in den neuen Räumen am Zeppelinring gefeiert.
Unter den Gästen befanden sich neben Vertretern aus
Politik und Kirche auch der Geschäftsführer des
Fachverband Biogas, Herr Dr. Claudius da Costa Gomez und
der Landwirtschaftsminister a.D. Karl- Heinz Funke viele
Anlagenbetreiber und Partnerfirmen. Nach einigen interessanten
Ansprachen wartete ein Buffet auf die Gäste. Die anschließenden
Party in der Halle nutzten viele Gäste für einen
Erfahrungsaustausch.
Am Sonntag folgte ein Tag der offenen
Tür mit einem bunten Rahmenprogramm für Kinder.
Bürgermeister Johann Wimberg (Mitte)
lobte die Entwicklung des Unternehmens. Er wurde von den
Inhabern Johannes Gehlenborg (links) und Klaus Hanneken
begrüßt.
Friesoyther Unternehmen weiht neues Firmengebäude
ein - Schon 150 Anlagen gebaut
450 Gäste kamen zur Einweihungsfeier. Ex-Landwirtschaftsminister
Karl-Heinz Funke war der Festredner.
VON HEINZ-JOSEF LAING
FRIESOYTHE - Mit einem Festakt und einem Tag der offenen
Tür hat die Firma "biogas weser-ems GmbH &
Co" ihre neuen Betriebsräume am Zeppelinring in
Friesoythe offiziell in Betrieb genommen. Festredner war
der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz
Funke. Das Unternehmen zählt zu den größten
Herstellern von Biogasanlagen in Deutschland und hat seit
der Firmengründung im Jahr 2000 durch die Diplom-Ingenieure
Johannes Gehlenborg und Klaus Hanneken 150 solcher Anlagen
gebaut. Damit könnten 100 000 Haushalte mit Strom und
Wärme versorgt werden. Klaus Hanneken begrüßte
rund 450 geladene Gäste und verschaffte ihnen einen
Überblick über die Betriebsstrukturen. Die Firma
beschäftigt in Friesoythe 50 Mitarbeiter in Verwaltung,
Forschung und Entwicklung, Planung und für die Montage.
Hinzu kommen 150 Mitarbeiter in verschiedenen Subunternehmen.
Hanneken machte deutlich, dass das Unternehmen in der gesamten
Bundesrepublik und im europäischen Ausland Biogasanlagen
baut. Die Firma "biogas weser-ems" expandiere
jetzt in Indonesien, Kolumbien und Kanada. Hanneken lobte
das Engagement der Firmenmitarbeiter, ohne deren Einsatz
das Neubauvorhaben nicht so schnell habe umgesetzt werden
können. Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg
würdigte die Entwicklung der Friesoyther Firma und
stellte den Wirtschaftstandort Friesoythe vor. Dr. Claudio
da Costa Gomes, Geschäftsführer des Fachverbandes
Biogas, lobte ebenfalls die Entwicklung von "biogas
weser-ems". Das Unternehmen liege mit seinen Produkten
voll im Trend und sei auf einem sehr guten Weg. Karl-Heinz
Funke beleuchtete die aktuelle Situation in der Landwirtschaft
und ging besonders auf die Entwicklung im Oldenburger Münsterland
ein. Seine mit Dönkes und Anekdoten gewürzte Rede
kam bei den Gästen gut an. Für die musikalische
Unterhaltung sorgte die Big Band Bösel.
Am "Tag der offenen Tür" besuchten mehrere
tausend Menschen den Firmensitz in Friesoythe. Sie konnten
sich in allen Abteilungen einen Überblick über
die Innovationen der Firma verschaffen, die im neuen Gebäude
über gut 1600 Quadratmeter Betriebsfläche verfügt.
ERLÖS FÜR SYKER KINDERHOSPIZ
Die Landfrauen aus Friesoythe waren beim "Tag der
offenen Tür" der Firma "biogas weser-ems"
in Friesoythe im Dauereinsatz. Sie verkauften unter anderem
Kaffee, Kuchen und Kilmerstuten an die Besucher. Der Erlös
aus dem Verkauf ist für ein Kinderhospiz in Syke bestimmt.
Am Tag der offenen Tür gab es nicht nur Einblicke in
die Betriebsabläufe des Unternehmens. Die Besucher
konnten sich auch über die genaue Funktionsweise einer
Biogasanlagen informieren. Dazu hatten die Mitarbeiter den
Querschnitt einer Biogasanlage aufgebaut. Kinder konnten
vergnügen.
Quelle: Nordwestzeitung
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